Die Zeiten der großen Reedereien mitsamt ihrer Mythen und Geschichten scheinen unwiederbringlich vergangen.

Wer erinnert sich noch an Liz Taylor auf den luxuriösen, opulenten Yachten des griechischen Schiff-Moguls Onassis? Wo ist der spezifische Glamour dieser glitzernden, flüchtigen Bootspartien geblieben? Nicht nur die Wirtschaftskrise wirft ihre Schatten: Noch vor Jahren war es unvorstellbar, dass wir uns mitten im Zeitalter einer neuen Piraterie, die die Schiffsfahrt bedroht, befinden. Warum also sollte man in diesen Zeiten an eine Schiffsbeteiligung denken? Zunächst ist diese erschütternde Makro-Ebene zu vernachlässigen. Das Wasser bleibt das magische Elixier der Menschheit. Und das auch in Krisenzeiten.

In Schiffsbeteiligungen zu investieren ist gerade in ökonomisch schwierigen Zeiten eine kreative Geldanlage. Ähnlich wie das Car-Sharing-Modell, sind private Beteiligungen an Booten gang und gäbe. Das liegt nicht nur an dem Werben mit Steuervorteilen über sogenannte Schiffsfonds. Trotz allem sind Schiffsbeteiligungen in geschlossene Fonds mit vielen Risiken verbunden, wie wir durch den Börsencrash erfahren mussten. Anleger sind zwar an Gewinnen, aber auch an möglichen Verlusten beteiligt. Im schlimmsten Fall geht das gesamte Kapital verloren. Und dann droht der Ruin, den die Onassis-Dynastie erleiden musste. Schnell befinden sich Anleger auf einem sinkenden Schiff.