Wahlen sind in der Politik sehr wichtig. Denn wenn niemand eine bestimmte Partei wählt, kann diese natürlich auch nicht gewinnen. Demnach gibt es in Deutschland ein Wahlrecht. Jeder, der das 18. Lebensalter erreicht hat, ist berechtigt, zu wählen.
Bei den bisherigen Wahlen kreuzten die Wahlberechtigten hinter einer Trennwand per Papier und Stift die Parteien und Abgeordneten an, die sie für richtig hielten. Jede Person durfte nur einmal wählen.
Doch in Zukunft soll es auch Internet-Terminals für elektronische Stimmenabgaben geben. In diesen Wahl-Computern kann man einige Vorteile, aber auch Nachteile sehen.
Fangen wir mit den Nachteilen an: Damit alle Einwohner in jedem Ort wählen können, braucht man eine Menge solcher Terminals, was den Staat einiges an Geld kostet. Zudem ist die Sicherheit nicht unbedingt gewährleistet. Denn wie soll sichergestellt sein, dass jeder auch wirklich nur einmal wählt? Sicher gibt es bei den Internet-Terminals passende Programme, bei denen man sich mit einem vorher generierten Passwort anmelden muss, das danach nicht mehr gültig ist. Und wenn man sich einmal mit seiner Identifikationsnummer auf dem Personalausweis angemeldet hat, ist dies nicht mehr möglich. Doch es gab in der Vergangenheit und wird auch in Zukunft viele Hacker geben, die das System sicher schnell knacken und so eine Wahl ganz leicht manipulieren können. So wählen sie dann einfach mehrmals und löschen Wahlabgaben, sodass die Ergebnisse nicht mehr ernst zu nehmen sind.
Dennoch hat das System auch einige Vorteile. Die Ergebnisse müssen nicht mühsam per Hand ausgezählt werden, sondern stehen direkt auf dem Internet Terminal. Zudem müssen keine Beamten die Terminals überwachen, denn mit Passwort und Personalnummer findet schon eine Identifikation statt.
Dennoch stehen wir, die Jungen Unabhängigen aus Seelze, für die konventionelle Variante der Wahlzettel und sind damit auf der sicheren Seite!