Das Jammern ist des Deutschen Lust – so zumindest scheint es. Egal, worum es geht, es gibt immer was zu meckern. Dabei ist es ganz einfach, etwas zu ändern: Selbst machen statt Jammern!
Das Wetter ist zu heiß, zu kalt, zu nass, zu trocken, der Fisch zu fischig und das Fleisch zu zäh. Es gibt immer was zu meckern in Deutschland, scheint es. Darum: Nicht jammern, besser machen!

Heinrich Heine sagte einst sinngemäß: „Die Deutschen sind ein Volk von Schafen. Entweder werden sie vom Schäfer beschützt oder vom Wolf gefressen.“ Und in der Tat ist das Jammern auf hohem Niveau etwas, was uns selbst im Ausland nachgesagt wird. Dabei geht es uns gut. Wirtschaftlich steht Deutschland trotz Krise wieder fest auf beiden Beinen und auch die Lebensqualität der Bevölkerung lässt kaum Wünsche offen.

Trotzdem wird immer gemeckert und gejammert. Das Wetter ist nie recht, und überhaupt ist immer irgendwas. Beliebtes Ziel ist natürlich die Politik, „die da oben“. Eine erschreckend große Menge geht nicht zur Wahl, beschwert sich aber dann hinterher über die Regierung. Politik ist besonders in ländlichen Gebieten etwas, was mehr auf regionaler Ebene stattfindet.

Darum ist es eigentlich fast verwunderlich, dass sich nicht mehr private Initiativen gründen, die eben im Umkreis Dinge konkret angehen oder verbessern. Ein gutes Beispiel ist hier die Partei JU Seelze. JU steht in diesem Fall nicht für Junge Union, sondern für Jung und Unabhängig (mehr auch hier: Juristischer Infodienst). Es ist viel einfacher, eine Interessengemeinschaft zu gründen und sich zur Partei erklären zu lassen, als viele denken. Man muss es eben nur anpacken.

Anpacken können auch die Detektive in einer Wirtschaftsdetektei. Sie sind im Auftrag ihrer Kunden ständig unterwegs, um Betrüger zu entlarven oder gar Markenpiraterie aufzudecken. Denn auch, wenn es für den Einzelnen zwar ein Superschnäppchen sein mag, wenn er ansonsten unerschwingliche Armband-Uhren oder Golfbekleidung plötzlich sehr günstig angeboten bekommt: Markenpiraterie ist kein Kavaliersdelikt. Und es wird oft auch derjenige zur Rechenschaft gezogen, der die Produkte gekauft hat.